2015 war es orientalisch!

Das Märchen vom falschen Prinzen

sehr frei nach einem Märchen von Wilhelm Hauff mit freundlicher Unterstützung der Gebrüder Grimm

Der Schneidergeselle Labakan fühlt sich zu Höherem berufen. Mit seinem Status als einfacher Schneider unzufrieden, sehnt er sich nach einem Leben als vornehmer Prinz.

Als er eines Abends als Strafe für eine misslungene Näharbeit im Laden bleiben muss, um das Kleidungsstück auszubessern, bietet sich ihm plötzlich die perfekte Gelegenheit.

Schnell schlüpft er in das für den Sultan bestimmte Reisegewand und damit gleichzeitig  in ein neues Leben.

Als er dann auch noch in der Wüste auf  den Prinzen Omar trifft, der nach einer Kindheit in der Fremde seine wahren Eltern kennenlernen soll, steht Labakans Plan fest.

Fest davon überzeugt, der bessere Prinz zu sein, entwendet er den Erkennungsdolch und gibt sich als Omar aus. Am vorgesehenen Treffpunkt angekommen, sind Wesir und Sultan schnell von der Echtheit des falschen Prinzen überzeugt.

Einzig die Sultanin, im Herzen mit ihrem Sohn innig verbunden, durchschaut den Schwindel und fordert eine Prüfung.

Dabei spielen ein verkorkster Kaftan, zwei Riesen, ein gehörntes Ungetüm und zwei Kästchen mit wertvollem Inhalt eine wichtige Rolle.

Zum Schluss gelingt es dem echten Omar mit Hilfe der liebreizenden Jasemina doch noch, seinen Vater von seiner Herkunft zu überzeugen und den Betrüger zu entlarven. Ende gut, alles gut.

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