Rückblick  2010:          Das Burggespenst Lülü von Katharina Kühl

Wie war das gleich? Jede Nacht dasselbe auf Burg Ebereck. Alle Bewohner liegen in tiefem Schlaf. Nur das kleine Nachtgespenst Lülü ist putzmunter und langweilt sich fürchterlich, weil keiner da ist, den es erschrecken kann. Deshalb  wünscht es sich nichts sehnlicher,  als ein Taggespenst zu werden. Denn tagsüber, so meint Lülü, ist auf der Burg die Hölle los. Doch seit einem mysteriösen Überfall im Wald liegt Burgherr Bodo nur noch krank im Bett und vernachlässigt seine Pflichten. Währendessen schmiedet der hinterlistige Burgvogt Hartmut von Fünfhausen finstere Pläne,um durch eine Heirat des edlen Burgfräuleins Amaryllis in den Besitz der Burg zu gelangen. Doch Amaryllis ist in den Prinzen Orlando von Syrakand aus dem Morgenland verliebt, der nun nach einem Jahr der Abwesenheit endlich wieder zu seiner geliebten Amaryllis zurückkehren müsste.  Um das zu verhindern, greift der Burgvogt zu den äußersten Mitteln. Er lässt Orlando überfallen und ins Burgverließ sperren und  überredet  Bodo, ihm Amaryllis zur Braut zu geben. Doch er hat die Rechnung ohne Lülü und dessen Freunde, der Fledermaus Flora und des Uhus Grandük gemacht. Denn die haben das Beweisstück  für den Überfall auf  Bodo schon längst gefunden. Mit Hilfe von  Orlando gelingt es Lülü schließlich, ein Taggespenst zu werden und ganz nebenbei  auch Bodo den wahren Täter zu präsentieren. Hartmut von Fünfhausen bekommt seine gerechte Strafe und der Hochzeit von Orlando und Amaryllis steht nichts mehr im Weg. Ende gut, alles gut.

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